Rosa – Nur was für kleine Mädchen?

5 Tipps wie man in Rosa elegant und seriös aussieht.

Schon als Kind fand ich Rosa schwierig. Das war nur etwas für diese Mädchen, die gerne eine Prinzessin sein wollten und das war noch nie meins. Also war ich selbst von mir ziemlich überrascht, als ich mir eines Tages einen rosa Mantel gekauft habe. Und ich liebe ihn! Am liebsten würde ich ihn jeden Tag tragen.

Warum ich rosa plötzlich so gern habe und mich trotzdem erwachsen darin fühle?

Hier ein paar Tipps, wie jede Frau in rosa gut aussieht und ernst genommen wird:

1. Rosa ist nicht gleich rosa:
Kennt man seinen Farbtyp, kann man den Rosaton besser abstimmen. Es macht einen großen Unterschied, ob ich ein kalter oder warmer Farbtyp bin. Als Herbst- oder Frühlingstyp ist es besser zu Rosatönen zu greifen, die einen gelblichen Unterton haben, also Richtung Lachs oder Pfirsich gehen. Für Sommer- oder Wintertypen gilt: Babyrosa und Töne, die ins Violett gehen, sind besonders schön. Trage ich die Rosatöne aus meiner Farbpalette, wirke ich automatisch eleganter und seriöser.

2. Die richtige Kombi:
Das Kombinieren ist das A und O, wenn es um Rosa geht. Vor allem im Frühling liebe ich es, helles Beige oder Weiß dazu zu tragen. Je weniger Farben man miteinander mischt, desto seriöser wirkt man. Wer es gerne etwas lässiger hat, kann natürlich auch immer Jeans dazu tragen. Vor allem Bluejeans sehen zu Rosa immer toll aus, ganz egal ob es sich dabei um eine Jacke, Hose oder Jeanshemd handelt.

3. Der passende Schuh:
Auch bei der Schuhwahl sollte man mitdenken. So können Ballerinas den Look sehr kindlich erscheinen lassen, oder High Heels den Tussieffekt, den Rosa oft mit sich bringt, verstärken. Ich trage am liebsten lässige Sneaker, die mein Outfit cool wirken lassen oder Schuhe im Herrenstil dazu. Diese sind nicht nur bequem, sie sind auch businesstauglich.

4. Achtung auf die Form:
Das schönste rosa Kleidungsstück bringt einem nichts, wenn der Schnitt nicht zur jeweiligen Figur passt. Daher ist es besonders wichtig, seinen Körpertyp und seine Proportionen zu kennen.
Ich unterstütze euch in diesem Punkt gerne. Macht euch einfach ein Einzelcoaching aus, oder besucht einen meiner Workshops!

5. Wohlfühlen:
Wie bei jedem Outfit, ist es besonders wichtig, sich wohlzufühlen, denn wer sich unwohl fühlt, strahlt das auch aus.Überlegt euch also gut, welches Teil zu euch passt. Rosa ist ein Eyecatcher, also setzt es auch so ein. Habt ihr lange, schöne Beine und wollt die betonen? Perfekt! Dann tragt eine rosa Hose. Seid ihr eher der sportliche Typ? Wie wäre es dann mit einem Top oder Sneakers in rosa? Ihr würdet gerne mehr rosa tragen, traut euch aber noch nicht? Dann verwendet es erstmal nur als Accessoire: Schal, Sonnenbrille, Gürtel, Lippenstift, etc.

 

Stil ist die geglückte Verbindung von Farbe, Form und persönlichem Geschmack.

 – C. Werzowa (Institut für Farbe und Stil)

Unter diesem Motto stand letzten Samstag der Einführungsworkshop in die Farb- und Stilberatung, den ich mit sechs wundervollen Frauen machen durfte. Hier ging es nicht nur darum, seinen Farbtyp und die wichtigsten Stylingregeln kennenzulernen, es ging vor allem darum, viel über sich selbst zu erfahren und seinen eigenen Stil zu finden.

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Die Fragen, die uns an diesem Nachmittag außerdem beschäftigten, waren Fragen wie:

  • Wer und wie bin ich?
  • Wie sehe ich mich und wie nehmen andere mich wahr?
  • Was ist besonders schön an mir und wie hebe ich das hervor?
  • Was lässt mich strahlen?
  • Wie wirken Farben und wo kann ich sie einsetzen?

Besonders wertvoll war der Austausch in der Gruppe. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und gefordert. Auch ich durfte viel von diesen sechs einzigartigen und beeindruckenden Frauen lernen und mitnehmen. Dieser Workshop hat mir mal wieder gezeigt, warum ich meinen Job so liebe und ich kann mein nächstes Projekt kaum erwarten!

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Wer schön sein will muss lachen!

Viele von uns glauben, dass schöne Menschen glücklicher und zufriedener sind. Oft wird das von Medien und Mitmenschen so vermittelt. Also konzentrieren wir uns auf unsere Fehler und sind Weltmeister darin, unsere eigene Unattraktivität in den Vordergrund zu spielen. Dass wir damit alles viel schlimmer machen, als es eigentlich ist, ist uns wohl selten wirklich bewusst. Wer ein negatives Selbstbild hat, strahlt das nun mal aus und die Menschen um einen herum reagieren darauf. Sie handeln und behandeln uns dementsprechend. Besser wir konzentrieren und auf das, was uns aus- und schön macht! Was ist das Schöne am eigenen Körper? Was an uns ist es wert, hervorgehoben zu werden? Überhaupt sollten wir viel mehr darauf achten, was an uns besonders (schön) ist und nicht einem Schönheitsideal nacheifern, das uns alle gleich aussehen lässt. Denn wir alle sind Geschöpfe der Natur. In der Natur gibt es keine Fehler. Da gleicht kein Blatt dem anderen und das ist gut so. Diese Individualität ist es, was die Natur so einzigartig und schön macht. Deswegen sollten wir anfangen, mit uns selbst zufrieden zu sein, denn das macht uns glücklich. Und glückliche Menschen werden als schöner wahrgenommen. Wer schön ist, lacht nicht auch automatisch. Aber wer glücklich ist, lacht. Und wer lacht ist schön! Immer!

Farben und ihre Bedeutung

BRAUN

Wenn es draußen langsam wieder kälter wird, wird auch meine Kleidung gemütlicher. Dabei greife ich nicht nur zu gröberen Stoffen, ich verwende auch andere Farben. Eine meiner liebsten Farben in der kalten Jahreszeit ist Braun. Sie ist wärmer und weicher als Schwarz, wirkt natürlich, bodenständig und realistisch, aber unkompliziert. Ebenso ist sie zuverlässig und gemütlich, jedoch trotzdem gesellig. Mir persönlich gibt Braun immer eine gewisse Sicherheit und Stabilität – ich fühle mich nicht nur zu Hause, auch geerdet und irgendwie elegant. Heuer schiebe ich in der dunklen Jahreszeit das Schwarz mal ein bisschen beiseite und trage stattdessen Braun.

Braun als Businessfarbe

Leider sieht man Braun in der Geschäftswelt nicht häufig, dabei ist sie eine tolle Alternative zu Schwarz. Warme Farbtypen können darin viel eleganter und seriöser aussehen und außerdem ist der psychologische Effekt dieser erdenden und vertrauenerweckenden Farbe nicht zu verachten. Wer sich im nächsten Meeting durchsetzen oder eine aufregende Verhandlung erfolgreich abschließen möchte, sollte dieser Farbalternative eine Chance geben.

Wie finde ich meinen eigenen Stil?

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich eigentlich meinen Stil gefunden habe. Manche Menschen sind mit einem modischen Auge geboren, die meisten müssen sich ein bisschen anstrengen, um immer das richtige Outfit zu finden. Schlussendlich hat mich meine Schwester darauf gebracht, die wesentlichen Gedanken- und praktischen Schritte, die ich selbst durchlebt habe, zusammenzufassen:

  • Seinen eigenen Stil zu haben bedeutet modisch zu sein, aber nicht unbedingt mit der Mode zu gehen, denn nicht jeder Trend steht auch jedem. Womit wir dann auch schon beim nächsten Punkt wären.
  • Herausfinden was mir steht.
    Was für ein Typ bin ich eigentlich? Eher sportlich und burschikos, klassisch elegant, oder doch romantisch verspielt? Welche Farben stehen mir? Bin ich eher der geradlinige zurückhaltende Typ oder der bunte Hippie?  Wie ist mein Körperbau? In welchen Schnitten fühle ich mich wohl?
  • Sich von anderen etwas abschauen.
    Man kann viel von Menschen lernen, deren Stil einem gefällt. Man kann am Anfang ruhig nur beobachten, was andere anziehen oder nachfragen wo er oder sie shoppt. So hat man zu Beginn etwas, an dem man sich orientieren kann. Oft hilft es auch, sich ein berühmtes Fashionvorbild zu suchen.
  • Und zum Schluss das Allerwichtigste:
    Probieren/Experimentieren mit Anleitung!
    Einfach mal mutig sein und wild drauf los kombinieren und sich ausprobieren.
    Es ist wichtig, herauszufinden, was die eigenen Vorzüge betont und worin man sich schön fühlt. Nur wer experimentiert, kann auch wirklich seinen eigenen und ganz besonderen Stil finden.

Damit die richtigen Stücke zum Kombinieren im Kasten landen, darf man sich unterstützen lassen. Oft reicht schon ein einziger Termin bei einem  Profi und man weiß genau, wie man seine Vorzüge betont, welche Tricks ein Outfit besonders stylish machen und welche Farben dem eigenen Typ entsprechen. Bei meinen Kunden habe ich bemerkt, dass oft wenige, richtig platzierte Tipps ausreichen, um den eigenen Stil zu finden. Plötzlich macht es Spaß, sich jeden Tag aufs Neue seinen ganz eigenen Look zu überlegen.

Bist du unsicher, wenn du in der Früh in den Kasten schaust oder bewunderst die Outfits deiner FreundInnen/KollegInnen? Ich helfe dir gerne mit einer Einzelberatung, einem Kastencheck oder einer Personalshopping – Tour! Mein volles Angebot findest du links.

Kontaktier mich und wir vereinbaren uns einen Termin. Eignet sich auch sehr gut als Geburtstags-, Weihnachts- oder Berufseinstiegsgeschenk!

Kalter Kaffee macht schön!?

Ich liebe Kaffee. Ob groß, klein, warm, kalt, mit Milchschaum oder als Eiskaffee ist mir dabei ganz egal. Wenn dieses köstliche Getränk jetzt auch noch schöner macht, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden! Dachte ich zumindest. Bis ich draufgekommen bin, woher der Spruch kommt.

Im 19. Jahrhundert war das Make-Up noch nicht so hochwertig wie heute und Lippenstifte zum Beispiel wurden auf Wachsbasishergestellt. Weil der heiße Dampf von frischgebrühtem Kaffee die Schminke ruiniert hätte, ließen die Damen den Kaffee also auskühlen bevor sie ihn getrunken haben.

Dementsprechend hätte es eigentlich heißen müssen „Heißer Kaffee macht hässlich!“.

Glücklicherweise ist das aktuelle Make-Up von guter Qualität, die Frau von heute kann ihren Kaffee also ruhig auch heiß genießen, ohne um ihre Schönheit fürchten zu müssen.

 

(Be-)Hüte sich wer kann!

Bereits im Sommer sah man vielerorts Menschen mit Hut. Besonders beliebt waren große Strohhüte und etwas kleinere sogenannte Panama-Hüte. Dieser Trend setzt sich auch in der Herbst-Winter-Saison fort. Ob lässig oder elegant, jeder kann den passenden Hut für sich finden und so ein Fashionstatement setzen. Ein Hut passt zu rockiger Lederjacke und coolen Jeans ebenso wie zu hübschem Kleid mit Blazer. Man braucht nur den Mut ihn zu tragen und zu kombinieren. Und abgesehen davon, dass man in der kalten Jahreszeit einen warmen Kopf behält, gibt es mit diesem Trendaccessoire nie wieder einen Bad-Hair-Day. Also packt eure Hüte aus Mädls und zeigt, dass wir Frauen nicht nur schön, sondern auch mutig sind! Behütet euch und zeigt Mut zum Hut!

Warum es ohne Seefahrer kein T-Shirt gäbe

„Liebling, ich muss es dir sagen,
und fällt es mir auch noch so schwer.
Es packt mich schon seit ein paar Tagen,
Die Sehnsucht nach Stürmen und Meer!

Liebling, ich hab dir versprochen,
noch lange bei dir zu verweilen.
Doch bald wär mein Herz hier zerbrochen,
mein Schiff ruft, ich muss mich beeilen.

Hoouuuuuuu!
Ich würd ja so gern bei dir bleiben,
doch der Wind ruft mich mit Macht hinaus,
Wenn die Zeit reicht, dann werde ich dir schreiben.
Doch ein Seemann, der hat kein Zuhaus‘,
Ja ein Seemann, der hat kein Zuhaus‘.“

-Wise Guys, Seemann

Als die Seefahrer begannen die Welt zu umsegeln, waren Kunststoffknöpfe noch nicht erfunden, weshalb es nur Hemden mit Metallknöpfen gab. Die raue, salzige Meeresluft setzte ihnen zu und sie begannen zu rosten. Eine Alternative musste her und so kam es, dass die Seemänner eines Tages ein Kleidungsstück erfanden, das heute als T-Shirt bekannt und nicht mehr wegzudenken ist.

 

Fortsetzung folgt…

Farben und ihre Bedeutung

Rot ist das neue Schwarz!

Normalerweise kennen wir Rot eher als Akzentfarbe, da es meist kräftig ist und als starke Farbe gilt. Steht es doch für Liebe, Erotik, Kraft, Feuer und Blut, ebenso wie für Zorn, Aggressivität, Gefahr und das Verbotene. Rot gilt seit jeher alsbesonders wertvoll. Früher war sie Herrschern und deren Soldaten vorbehalten (es ist auch die Farbe des römischen Kriegsgottes Mars), denn die Herstellung war sehr aufwändig. Weibliche Blattläuse produzieren roten Farbstoff, weswegen sie gezüchtet, getötet und getrocknet wurden, um anschließend rote Farbe herzustellen.

Heutzutage ist die Herstellung modernisiert, wodurch keine Tiere mehr zu Schaden kommen und weswegen man zu roter Kleidung greifen darf und soll. Vor allem diesen Herbst/Winter.

Denn sieht man sich auf den Laufstegen dieser Welt um, entdecktman einen neuen Trend: Heuer wird Rot all over getragen.

Meine Freundin Claudia ist gerade in New York und verfolgt die aktuellen Trends. Was man sonst nur von unauffälligen Farben wie Schwarz kennt, findet sich nun in der roten Version in den Schaufenstern wieder: einfärbig von Kopf bis Fuß. Wer diesen Herbst also trendy sein will, wird auch auf jeden Fall auffallen. Ich persönlich finde es sympathisch, dass mit Rot der kalte, graue Winter bunt und warm wird.

Rot als Businessfarbe

Ein dunkles Bordeauxrot kann sehr elegant und seriös wirken. Ansonsten wird Rot in der Geschäftswelt eher als Akzentfarbe oder bei Abendveranstaltungen eingesetzt. Jedoch ist es für Frauen in Führungspositionen oder sehr männerdominierten Branchen vorteilhaft rote Blazer zu tragen, da es die Aufmerksamkeit auf sie lenkt und Stärke ausstrahlt.

 

Farben und ihre Bedeutung

GELB

Sommer, Sonne, Sonnenschein. All das assoziieren wir mit der Farbe Gelb.
Für die alten Ägypter symbolisierte sie das Weibliche. Sie galt als sanft, heiter und sinnlich. Bei den Chinesen ist das wiederum ganz anders. Für sie strahlt gelb eine aktive und schöpferische Kraft aus und steht für das Männliche. Das typische Hochzeitsgewand im Orient ist oft gelb und vereint all diese Aspekte, die zu einem Fest der Lebensfreude und des Wohlfühlens passen.

In unseren Breiten werden gelbe Kleidungsstücke jedoch häufig abgelehnt. Das kann damit zusammenhängen, dass es schwierig ist, den Ton zu finden, der zu seinem Teint passt. Außerdem wird die Farbe oft mit Eifersucht, Neid und Gift in Zusammenhang gebracht.

Gelb als Businessfarbe

In der westlichen Welt ist Gelb nicht als Businessfarbe angesehen, weil grelle Gelbtöne meist aufdringlich wirken und in zu starkem Gegensatz zum schlichten Stil der klassischen Outfits stehen. Generell wirken zu bunte Farben oft unseriös. Richtig eingesetzt können sie jedoch Akzente setzen und strenge Bürooutfits auflockern. Ein gelber Schal zu einem grauen Kostüm kann beim richtigen Farbtyp des Trägers elegant wirken und die Aufmerksamkeit des Gegenübers aufs Gesicht ziehen. Für einen Wintertyp können selbst zitronengelbe Accessoires vorteilhaft sein, während ein Herbsttyp besser zu warmen Tönen wie etwas Senfgelb greift.